“Die Frau an der Bushaltestelle” – Ihre Buchpatenschaft im Dezember
Spenden auf die besondere Art: Werden Sie Patin/-e in der Bayerischen Hörbücherei und finanzieren Sie den gesamten Produktionsprozess von der Schwarzschrift bis zum Daisy-Hörbuch!
Im Folgenden finden Sie unseren Vorschlag für den Dezember. Die Buchpatenschaft kann bis zum 31.12.25 vergeben werden oder ist solange verfügbar.
Probieren Sie es doch einmal aus:
E-Mail: silvester.vonhoesslin@bbh-ev.org | Telefon: 089/121551-20
Auf Wunsch ist Ihre namentliche Nennung im Vorspann des Hörbuchs möglich. Außerdem bekommen Sie, wenn Sie es denn gerne hätten, ein kleines, feines Extra dazu! Ausführliche Informationen zu finden Sie hier: Buchpatenschaft. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Unterstützung!
Die Frau an der Bushaltestelle von Peter Schneider, Kiepenheuer und Witsch 2025
Die Frau an der Bushaltestelle« erzählt von zwei Liebenden, die nicht miteinander leben, aber auch nicht voneinander lassen können. Die Geschichte kompliziert sich dadurch, dass sie von einem engen Freund des Liebespaares erzählt wird, der sich von Anfang an selbst in Isabel, »die schönste Frau der Stadt«, verliebt hat. Bei seiner Recherche über die lang zurückliegenden Begebenheiten stößt er auf eine Art Liebesverrat seines Freundes an Isabel, der ihm nicht mehr aus dem Kopf geht.
So entfaltet sich in der Mitte der Sechzigerjahre eine Odyssee aus Liebe, Freundschaft, Eifersucht und politischer Unruhe. Mit Besonnenheit blickt Schneider auf diese frühen Jahre zurück, in denen jeder Liebesschmerz der größte, jede Glückserfahrung endgültig und jeder Verrat der unverzeihlichste war. Was er vorfindet, ist eine Zeit, die geprägt ist von den ungeheuerlichsten Verbrechen der Menschheit und drei Repräsentanten einer Generation, die nach Abgrenzung, Rebellion, aber vor allem nach Liebe und Zugehörigkeit sucht.
Peter Schneiders neuer Roman ist die Geschichte einer dramatischen Dreiecksbeziehung im Spannungsfeld von politischen Erweckungen und Verirrungen, Liebe und Verrat, Idealismus und Libertinage. Ein mitreißendes Buch über deutsche und persönliche Schuld. Darüber, wer wir damals waren – wohin wir wollten und wo wir nie ankamen.
Peter Schneider, geboren 1940 in Lübeck, wuchs in Freiburg auf, wo er sein Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie aufnahm. Er schrieb Erzählungen, Romane, Drehbücher und Reportagen sowie Essays und Reden. Zu seinen wichtigsten Werken zählen »Lenz« (1973), »Der Mauerspringer« (1982), »Rebellion und Wahn« (2008), »Die Lieben meiner Mutter« (2013) und »Club der Unentwegten« (2017). Zuletzt erschien sein Roman »Vivaldi und seine Töchter« (2019). Seit 1985 unterrichtet Peter Schneider als Gastdozent an amerikanischen Universitäten, unter anderem in Stanford, Princeton, Harvard und an der Georgetown University in Washington D.C.
Betrag für die Buchpatenschaft: ca. 650 Euro
Die tatsächlichen Kosten richten sich nach der Spieldauer des Hörbuchs und werden nach Abschluss der Produktion berechnet. Sie erhalten dazu von uns ein Schreiben sowie ein persönliches Leseexemplar.